Dienstag, 21. Oktober 2014

TÄTER BEIM NAMEN NENNEN: Detlef Heinrich. Bis 1989 Offizier der Staatssicherheit auf der Volkswerft Stralsund

Detlef Heinrich
 mit Bilderbuch Karriere, sowohl in der DDR, als auch in der BRD. Er war auf der Volkswerft Stralsund für die Sicherheit verantwortlich. Viele Werftarbeiter lässt er persönlich über die Klinge springen durch seine Spitzeltätigkeit. Als mein Nennbruder meldet er 1980 meinen zweiten Antrag auf Erteilung eines Seefahrtbuches beim Volkspolizei Kreisamt Stralsund als versuchte Republikflucht. Er ist mitverantwortlich für meine Strafversetzung von der Hauptwerft zum Maschinen und Apperatebau (MAB) in Stralsund und meinem Aufenthalt in der Haft- Psychiatrie 1981-82 und der damit verbundenen Psychiatrisierung bis zum heutigen Tag.

 Letzter Stasi-Gehaltsauszug von D. Heinrich 1989: 

Heinrich; Detlef:Diensteinheit:97-01-00-Zentralbereich Hauptabteilung/PKZ:010556408312 Satz Nr.1261 Betrag:24.530,00 DDR Mark

D. Heinrich wechselt 1989 nahtlos zur Landesfeuerwehrschule Schleswig-Schubi. Er arbeitet im gehobenen Dienst als Beamter, ist stellvertretender Leiter. 
Entsprechende Ämter und zuständige Stellen sind informiert und wissentlich nicht gewillt einzuschreiten. Ein sich auten ist unwahrscheinlich, dafür hatte D. Heinrich bereits 25 Jahre Zeit!

Wir sind die Benachteiligten: politische Häftlinge der DDR. Gegen das Vergessen!
Gerechtigkeit ? Wahrheit ? Ehrlichkeit ? Gleichbehandlung ? 

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Montag, 15. April 2013



www.vos-ev.de

MfS Richtlinie 1/76, Minister E. Mielke: Befehl 17/81 vom 28.09.1981 Arbeitsgruppe des Minister/ Geheime Verschlusssache GVS-0005. MfS-Nr. 99/86 und
Kanzler Helmuth Schmidt am 13.12.1981 in Güstrow.

Mein Augen- und Zeitzeugenbericht zur politischen Situation in Haus 3, Station P4 der Haftpsychiatrie im DDR Bezirkskrankenhaus West in Stralsund.

Am 13.10.1981 wurde ich in Vorbereitung der größten Stasi-Aktion in der Geschichte der DDR unter Umgehung des DDR- Einweisungsgesetzes in geschlossene Psychiatrien von 1968, in Haus 3, Station P4 interniert, da ich Anfang 1981 der Volkskammerwahl fern blieb wegen ausgesprochenem DDR- Berufsverbot(Seemann) galt ich laut Befehl 17/81 als politisch unberechenbarer Querolant.

Im Bezirk Rostock, Schwerin und Neubrandenburg herrschte zum Besuch H. Schmidt Ausnahmezustand.
Auch in der Haftpsychiatrie Haus 3, Station P4 Stralsund.
Auszug aus meinem über 100 seitigen Zeitzeugenbericht:
Am 13.10.1981, ich lag noch eingeschnürt unter dem Netz-Bett, hörte ich von einem kleinen Radio eines Mithäftlings, dass der Bundeskanzler Helmuth Schmidt in Güstrow von Honecker verabschiedet wird.Ein Mann so um die dreißig(Sympathisant polnische Solidarität)kommt zu mir ans Netzbett und fragt, haben sie dich auch weggefangen? Mir fiel auf das die Station besonders voll war und man stellte zusätzliche Netz-Betten auf die Flure.Viele Patienten beobachteten wie sich die weggefangenen Insassen in den Netz-Betten verhielten. Ich glaube das die Elektroschockbehandlung bei mir enorme Wirkung zeigte. Nach einigen Tagen kommen zwei "Pfleger" an mein Bett und begannen es aufzuknüpfen. Ich sollte erst mal duschen gehen. Wie lange hatte ich mich nicht mehr waschen dürfen? Mein Levis Anzug war unter Verschluss. Ich trug ein OP Hemd. Das Netz war endlich auf, ich sollte mich aufrichten. Das gelang mir nach einer Weile. Beide Personen, Nehls und der andere "Pfleger" verwickelten mich in ein Gespräch und ich glaube, sie wollen prüfen, in welcher Verfassung ich mich befand. Ich saß im Netz-Bett und freute mich nach so langer Zeit wieder zu sitzen. Nehls sagte in schroffen Ton, ich solle endlich auf stehen. Ich stand jetzt am Bett und hielt mich am Kopfende fest. Ich musste Nehls versprechen keine Zicken zu machen. Sonst würde ich schnell wieder in der Waagerechten liegen.Man hatte es tatsächlich geschafft, mich in einer relativen kurzen Zeit so fertig zu machen, dass mir nach ein paar Schritten die Beine versagten. Als ich durch die sogenannte Intensivstation ging kam ich am Ende an eine Tür. Jetzt stand ich im Duschraum. Die Türen waren so alt wie die gesamte Provinzial-Heilanstalt. Die gesamten Häuser dienten schon der Waffen SS im zweiten Weltkrieg zur Vernichtung "un werten Lebens" Euthanasie.(dort brauchte es über 60 Jahre bis die Bürger Deutschlands informiert wurden). An der Stirnseite waren Isolierzellen, von den Häftlingen Bunker genannt. Einige Bunker hatten Schlösser vor. Mir viel auf das zwei nicht verschlossen waren.Ich hörte aus den Bunkern leises stöhnen und röcheln. Das laute stöhnen hörte ich schon als ich noch unterm Netz lag. Meine Neugierde und mein Drang zu helfen sagte mir, dass ich durch das Eisenkreuz durchsehen muss, um zu wissen wo die Laute her kommen. In einen Bunker sah ich rein. Im Bunker gab es kein Fenster. In einer Ecke stand ein Eimer und rechts die Pritsche. Auf der Pritsche lag ein Mensch, der vor langer Zeit mal ein Mann gewesen sein muss. Er war bis zum Skelett abgemagert. Innerhalb weniger Sekunden habe ich das Bild in meinem Kopf gespeichert und werde es bis heute nicht mehr los. Beim Anblick des Mannes wusste ich das er nicht mehr lange zu leben hatte. Das für mich bis dahin unfassbare hatte ich jetzt gesehen.Der Staat DDR lies seine Bürger, Menschen verhungern. So etwas hätte ich bis dahin nie geglaubt.Zitat Ende.-

Ein kennen lernen von weiterhin politisch Inhaftierten war so gut wie ausgeschlossen, da ich  überwiegend mit Gewaltverbrechern in Kontakt sein musste. In deren Schlafsaal war ich untergebracht und musste als junger Mann täglich, trotz Unmengen an Psychopharmaka, aufpassen das mir keine Gewalt angetan wurde. Außer ein junger Mann der von der Volkswerft verbracht wurde wegen Unterstützung der polnischen Gewerkschaft Solidarität.




 http://lothar-tiedtke-live.de/     Sowie Hompage Opferverband VOS / Zeitschrift Freiheitsglocke oder GOOGLE: Lothar Tiedtke von Koß 

Mittwoch, 4. Januar 2012

Psychiatriemissbrauch in Deutschland 1994- Ex-SED und Stasikader verhindern ihre Enttarnung!!


Politisch Fixiert- Stasi-Sumpf trockenlegen, Anfang 1994 ? Meine Ankündigung, Stasimitarbeiter ihrer gerechten Strafe zu überführen brachte mich im Rechtsstaat erneut hinter Gitter. Die unbekannten ehemaligen MfS-Mitarbeiter brachten mich mit Gerichtsbeschluss in die geschlossene Psychiatrie. Die Aussage vor Gericht lautete: Ich wäre gewalttätig, habe einen Hang zum Größenwahn und bin am besten in der geschlossenen Psychiatrie aufgehoben. Drei "Pfleger" warfen mich mit brutaler Gewalt auf ein Bett. Dort war bereits ein Fünf - Punkt-Fixier - System vorbereitet. Jetzt hielten mich 4 Personen an Armen und Beinen fest. Die 5. Person legte mir zuerst den Bauchgurt an, dann begann er mit den Armen und zum Schluss waren die Beine an der Reihe. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Am nächsten Tag las man mir die gerichtliche Verfügung vor, die ich nicht unterschrieben habe. OMR Dr. Dr. Giermann hatte die Fixierung angeordnet, der gleiche Ober- medizinalrat, der mich 1981 wochenlang im Netzbett fixierte. Er und weiteres Personal aus der DDR - Haftpsychiatrie der 80er Jahre waren mir bekannt. 14 Tage konnte ich mich nicht bewegen. Ich war die gesamte Zeit unterkühlt. Meine Frau und meine 4 Jahre alte Tochter hatten anfangs kein Besuchsrecht. Plötzlich kamen für ungefähr 3 Stunden die Gurte ab. Auf dem Flur kam es zu einem inszinierten Angriff auf mich. Das kannte ich zur Genüge von der Haftpsychiatrie 1981-82. Ich und nicht der Angreifer wurde erneut festgeschnallt. Danach kamen meine Frau und Tochter zu Besuch . Birgit setzte die 4 jährige Lisa auf meinen Bauch. Ich konnte mich nicht einen Millimeter bewegen. Sie fragte: "Papa was machst Du hier?". Das fragte ich mich auch. Ich wurde erneut durch Psychopharmaka ausgeschaltet und mundtot gemacht. Die Stasi-Aufarbeitung sollte mit allen Mitteln verhindert werden. Das war möglich, weil keine Überprüfung des medizinischen Personals durchgeführt wurde. Die "Behandlung" 4 Jahre nach dem Untergang der DDR durch fast das gleiche Personal unterschied sich nicht wesentlich. Einigen "Pflegern" machte das Quälen von Menschen immer noch Spaß. Vor allem Giermann war klar, dass ich ein Augenzeuge der jahrelangen Menschenrechtsverletzungen der DDR- Psychiatrie war. So wurde ich auch "behandelt". Alle ehemaligen Stasimitarbeiter aus meinem engsten Umkreis hatten den Ernst der Situation erfasst. Eine Enttarnung 1994 hätte mit Sicherheit den Abstieg in die Bedeutungslosigkeit zur Folge gehabt. Die Pläne, in oberste Etagen der Wirtschaft sowie des Öffentlichen Dienstes von Deutschland zu gelangen wären wie Seifenblasen zerplatzt. Die Studien des Stralsunder Klinikums über Euthanasie der NS-Zeit finde ich gut. Alle Akten wurden aufgearbeitet, keine vergessen oder ausgelassen. Es ist aber an der Zeit neben dem Schild vor dem ehemaligen Haus 4( Opfer der NS-Zeit) ein zweites Schild( Opfer der DDR Haftpsychiatrie) zu plazieren! Die jüngste Vergangenheit des Psychiatriemissbrauchs in der DDR zu politischen Zwecken fehlt! Warum eigentlich? Zeugen sind vorhanden und haben bereits in Studien z. B.(Beobachtet, verfolgt,zersetzt-psychische Erkrankungen bei Betroffenen nichtstrafrechtlicher Repressionen in der ehemaligen DDR. Autoren: Dr. C. Spitzer, Prof. Dr. H.J. Freyberger) ausgesagt. Auch Dipl. med. Weihs ( Stationsarzt Haftpsychiatrie DDR P4) und OMR Dr. Dr. Giermann( Chefarzt DDR Haftpsychiatrie bis Ende der 90ziger Jahre im Dienst des Hanseklinikums Stralsund), obwohl in alte Bundesländer unbekannt verzogen, könnten als Zeugen der Straftaten und Menschenrechtsverletzungen einiges aussagen. Sie leben noch. Die Akten sind zahlreich im Archiv vorhanden z. B. die Akte von Dipl. med. Weihs. Sowohl die Personalakte als auch die Krankenakte sind im Archiv vorhanden. Er war 1983 erst auf seiner ehemals langjährig geleiteten Station P4, danach auf der offenen Station P6 ein weiteres Jahr Patient. Allein seine Aussage als Hauptbelastungszeuge für begangene Verbrechen an Psychiatriepatienten und an seiner Person rechtfertigen das Einleiten einer Strafverfolgung der Hauptschuldigen, der ehemaligen ärztlichen Leitung des DDR Bezirkskrankenhaus-West. Aufklärung, Transparenz, Wahrheit und Entschuldigung gegenüber noch lebenden Opfern wäre jetzt und nicht nach über 60 Jahren überfällig!!