Sonntag, 4. Oktober 2009

Der Bund und seine (DDR) Opfer

Ist der Bund an der Rehabilitierung,der Wahrheit und Schaffung von Gerechtigkeit den Opfern gegenüber interessiert ? Sie können sich die Frage selber beantworten! Nach dem ich im Jahr 2005 Gespräche mit Abgeordneten des Landes M-V geführt hatte die zu keinem Ergebnis geführt hatten, nahm ich mein Recht als Bundesbürger wahr . Dr.Angela Merkel hatte in Ihrem Wahlkreis Stralsund Sprechstunde und meine Frau und ich nahmen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Bis dahin hatte ich auf dem "Rechtsweg" 11 Jahre zurück gelegt.Ohne Ergebnis!Wir machten die angehende Bundeskanzlerin auf die schwierige Lage der Opfer der DDR-Diktatur an Hand meiner Biografie aufmerksam. Vor allen Dingen auf die schleppende Durchführung der Rehabilitierungsverfahren. Die Tatsache das zu diesem Zeitpunkt die SED (PDS) im Justiz-Ministerium von M-V vertreten sei und somit kein objektives Urteil zu erwarten sei.Frau Merkel verwies darauf nicht in laufende Verfahren eingreifen zu können.Der deutsche Bundestag,Petitionsausschuss währe zuständig. Maßlos entäuscht von dem Gespräch wendete ich mich an den Petitionsausschuss des deutschen Bundestages. Mit diesem Schreiben schickte ich das Urteil meines Rehabilitationsverfahrens. Mit der Bitte auf Überprüfung des Urteils. Als ich die Antwort des deutschen Bundestages erhilt,wußte ich warum nur ein geringer Teil von Opfern überhaupt rehabilitirrt wird. Ein Hohn für die Opfer! Der Bundestag fühlt sich nicht verantwortlich! Die Bundeskanzlerin verweist auf den Ausschuss und der auf die Gerichte zurück. So schliest sich der Kreis. Opfer von DDR-Willkür und Zersetzungsmaßnahmen werden vom Bund verarscht! Es ist höchste Zeit den Opfern die Ihnen gebürende Achtung entgegen zu bringen.Dafür zu sorgen das Gerichte frei von ehemaligen SED und Stasi-Leuten sind. Es kann nicht sein das in der Landesverwaltung M-V über 2000 ehemalige Mitarbeiter des MfS tätig sind. Kein Wunder das so viele vergeblich für Ihre Rehabilitierung kämpfen! Geht es um Gerechtigkeit und Wahrheit ? Oder um das Geld welches den Opfern als Entschädigung für erlittenes Unrecht zu steht ? Hat es was mit Gerechtigkeit zu tun wenn DDR-Funktionären hohe Nachzahlungen zu gesprochen werden und Opfer leer ausgehen weill Ihnen von ehemaligen Funktionären die Rehabilitierung versagt wird. Ich appeliere an die Rechtstaatlichkeit.Ich schätze die Zahl der Opfer die alleine in Psychiatrin verbracht wurden auf enorm hoch. Es ist fast unmöglich zu beweisen,ein langer Kampf ist notwendig.Aussichtslos ist es nicht. Warum wird geläugnet das es einen Flächendeckenden Psychiatriemißbrauch gegeben hat? Es ist an der Zeit dieses Kapitel auf zu arbeiten. Lothar Tiedtke von Koß.

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