Sonntag, 7. August 2011

Opferdiskriminierung durch vernichtete STASI-Akte



















Diskriminierung von Opfern mit vernichteter STASI-Akte Meine fünfte Petition an den Deutschen Bundestag: Pet 3-17-04-13-024638 beschäftigt sich mit der Bevorteilung von Tätern gegenüber Opfern der DDR Diktatur. Opfer mit vernichteter Akte durch den Staatssicherheitsdienst der ehemaligen DDR sind auf die Einsichtnahme in " Drittakten " angewiesen. Persönlichkeitsrechte von Tätern werden über Opferrechte gestellt. Dringende Tatverdächtigungen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Verbrechen gegen Einzelpersonen scheitern an " Persönlichkeitsrechten " von mutmaßlichen Tätern. Das muss unbedingt gesetzlich geändert werden! Einsichtnahme in Drittakten für Opfer mit vernichteter STASI-Akte, beim Verdacht auf Verbrechen gegen die Menschlichkeit muss ohne Bedingungen möglich sein. Die Informationen aus Drittakten können zur Überführung von Tätern beitragen. Die gegenwärtige Gesetzeslage schützt Täter! Ich rufe ALLE Opfer ohne Akte, aber auch ALLE anderen Personen, die gegen Verschleierung, Schutz von Tätern und Verklärung der Verbrechen der DDR Diktaur ihre Stimme erheben möchten auf meine Petition zu unterstützen! Einzelpetitionen haben aus persönlicher Erfahrung vor dem Deutschen Bundestag keine Chance. Erst Recht nicht, wenn es um Opfer der zweiten deutschen Diktatur geht. Auch Folter und begangene Morde durch ehemalige STASI-Günstlinge, die sich erneut durch Lügen und Vertrauensmissbrauch bis in die obersten Etagen des Rechtsstaates katapultiert haben gehören auf den Tisch der Demokratie Deutschlands. Im Jauar 2011 wurde in Mecklenburg-Vorpommern durch das OLG Rostock erneut mein Rehabilitierungsverfahren abgewiesen. Eine plausible Begründung blieb mir das OLG Rostock schuldig! Ich habe Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Lothar Tiedtke von Koß

Kommentare:

  1. Die Kleinen hängt man,die Großen läßt man laufen!Habe lothar tiedtke live gelesen.Ziehe Paralelen mit der NS-Zeit.Wann wird die "Schweinerei"verhandelt?
    Gundula Niemann,Dresden

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  2. Ist es gesetzlich legitim, dass Täter besser gestellt werden wie Opfer? Was sagen die staatlichen Aufarbeiter des DDR Unrechts dazu?
    Warum giebt es keine Informationen zu dieser Opfergruppe? Was bedeutet "Zersetzung"? Wo kann man Sie unterstützen? Ich habe von einem Klassenkameraden davon gehört.Wir können es nicht glauben!Warum kein "Seefahrtbuch? Würden Sie mit uns darüber sprechen? Madlene Sinkwitz, Stralsund

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  3. Auch ich war in Rostock Gelsdorf.Willkür und Gewalt über zwei Jahre. Die "Krankenakte" teilweise manipuliert.Es hat keinen Zweck.Die Götter in weiß haben alles vernichtet und es herrscht ein kollektives Schweigen.Nachfragen unerwünscht.Ärzte nicht mehr "auffindbar".Keiner will das Leid hören.Ich habe aufgegeben.
    Stanislawsky.Doberan

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    1. Hallo,Stanislawsky.
      Meine Mutter wurde auch 1961 in die Psychiatrie in Rostock eingeliefert-politische Gründe.Sie wurde für schizophren erklärt aufgrund von Äußerungen Verwandter und da-
      mit man mit Elektro-Schocks beginnen konnte.Sie kam nie mehr in Freiheit.
      Mir trichterte man in Schulen und Heimen ein,meine Mutter sei unheilbar krank.Damals glaubte ich das.
      Ich hab dennoch Anträge auf Rehabilitierung gestellt,für meine Mutter,für mich.Weil ich auch wollte, dass man sieht:Hier ist ein weiteres Psychiatrie-Opfer.
      Aufgeben behindert die Aufarbeitung des erlittenen Leides.
      Ich hoffe,du lest diese Zeilen.


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