Montag, 2. Januar 2012

ENTSORGT: Kinder und Jugendliche einer untergegangen DDR Diktatur

Eine sozialistische Gesellschaftsordnung ist nur so stark wie sein schwächstes Glied, Kinder und Jugendliche!: Margot Honecker-Ministerin für Volksbildung. http://www.youtube.com/watch?v=E_tJC1HKh8E (Link-Liste) Der Film aufgenommen 3Jahre nach dem Untergang-Die Realität in der Zeit der Diktatur sah sehr viel trauriger aus. Alle Zweige der DDR Psychiatrie, ein Stiefkind des " Besten Gesundheitswesen der Welt" (DDR Propaganda) wurde zweckentfremdet für menschenverachtende Maßnahmen genutzt. WECKSPERREN! Dabei wurde auch nicht vor Kindern und Jugendlichen halt gemacht. Der Betrachter darf den Film nicht nur auf Ückermünde reduzieren, nein in der gesamten DDR waren solche Zustände "Normalität". Nach Erscheinen des Films 1993 haben DDR Psychiater ALLES unternommen damit das gesamte Thema DDR-Psychiatrie nicht weiter in den Medien behandelt wird! In einem Blog Beitrag " Hölle von Ückermünde" erzählte mir ein ehemaliger Insasse der Kinder und Jugendpsychiatrie von Ückermünde auch den politischen Missbrauch von Jugendlichen. Pervers, wird bis heute erfolgreich vertuscht! In der Erwachsenen- Haftpsychiatrie Anfang der 80ziger Jahre hatte ich keine Kamera zur Verfügung. Trotzdem läuft in meinem Kopf ständig der gleiche Film. Sehr wenige Menschen sehen den gleichen Film täglich aufs neue. Unbeschreibliche Zustände, bis heute fällt es mir schwer diese in Worte zu fassen. Katastropfahle sanitäre Zustände von zusammengeferchten Menschen auf wenigen m2( 1. Toilette mit Sichtscheibe für Personal). Menschen in Zwangsjacken mit Wäscheleine an Heizungen gebunden, die sich an Wand und Heizung die Köpfe blutig schlagen....," Isolierzellen" Bunker genannt- darin verhungernde Männer, von morgens bis abends eskalierende Gewalt von Häftlingen untereinander und von "Pflegern" provoziert. Devise den Tag über: "Mit dem Rücken zur Wand".....! So war es auch in abgeschwächter Form in der Kinder und Jugendpsychiatrie der DDR. Das wurde mir von meinem Gesprächspartner aus Ückermünde bestätigt. Jetzt braucht sich kein Außenstehender mehr fragen: Warum dürfen Zeitzeugen der ehemaligen DDR Psychiatrie nicht über ihre Erfahrungen in den Medien berichten? Traumatisierte ehemalige weggesperrte Kinder und Jugendliche zum Teil aus politischen Gründen, auch Erwachsene mit politischem Hintergrund wurden mit Gewaltverbrechern, Kinderschändern u.s.w. in der Haftpsychiatrie mit " Drastischen Behandlungsmethoden" lebenslänglich ausgeschaltet! Gebt den Betroffenen endlich Redefreiheit!!! Nach 22 Jahren ist die Zeit dafür überfällig-----------------!
Die gesamte Reportage "Hölle von Ückermünde" ist in meinem Bestand.

Kommentare:

  1. Zitat:
    Gebt den Betroffenen endlich Redefreiheit!!!

    Ja Lothar,
    wie sehr Du doch Recht hast. Aber OPFER haben keine Lobby! Nirgens!!
    Schon gar nicht in diesen hochbrisanten Angelegenheiten!!!
    Der sg. "Rechsstaat BRD ist angetreten, sich schützend vor die TÄTER zu stellen. Er deckt selbst an Kindern begangene Verbrechen und schreckt selbst vor einer erneuten Verurteilung von bereits rehabilitierten!!! Opfern nicht zurück. Ich erlebe es derzeit live, mit kathastrophalen Folgen.
    Ich hoffe, Du gibst nicht auf!
    Ich bin kurz davor.

    Grüße
    Karsten
    (www://mydays.kilu.de)
    leider noch immer provisorisch...

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  2. Es ist so schrecklich was da passiert ist und niemand, niemand wird zur Rechnenschaft gezogen. Mein Bruder war damals zarte 9 Jahre und wurde in eine geschlossene Psychatrie gesperrt, weil das er sich nicht im System anpasste. Er hat damals einen Suizidversuch unternommen und dies wurde vertuscht. Selbst die Eltern haben dies nie erfahren. Erst heute, mit 36 Jahren kann er bruchstückenhaft mache Dinge erzählen. Ich bin so wütend auf dieses verdammte System, das meinen Bruder, ein damals emphatischen liebevolles Kind zu einem emotional abgestumpften Menschen mit riesengrossen Mauern gemacht hat.

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  3. Hallo, ich bin auf der Suche, nachdem was meinem Bruder passiert is. Ich erfuhr, dass mein kleiner Bruder mit ca. 11 Jahren in einer Kinderpsychiatrie war. Er muss in einer der Einrichtng im ehem. Bezirk Karl Marx Stadt / jetzt Chemnitz gewesen sein. Meine Vermutung geht in die Richtung Johangeorgenstadt. Aber bis Heute habe ich nicht die Besttigung. Auch das Auffinden seiner Psychiatrieakte ist ist so mühevoll. Ich komme einfach nicht weiter. Wer kann mir Ansätze zur Weitersuche geben. Ich will wissen warum er in der Psychiatrie als Kind war. Zu mir, mein Zwillingsbruder und ich wurden 1973 Zwangsadoptiert!

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