Samstag, 27. Oktober 2012

Enttäuscht, Missbraucht!

Das Geschäft mit den Stasi-Opfern, positives Image für:Prof. Dr. med Carsten Spitzer.

Wozu dienen Studien und Forschungsarbeiten über ehemalige politische Häftlinge der DDR? Sind sie für die Rehabilitierung der Opfer hilfreich? Sollen Folgeschäden der Haftbehandlung hier benannt werden? Werden in Forschungsarbeiten Verbrechen, Menschenrechtsverletzungen oder illegale Foltermethoden mit Hilfe der DDR-Haftpsychiatrie aufgedeckt? Können ehemalige mit der Staatssicherheit eng verstrickte DDR-Ärzte, die noch leben, verantwortlich gemacht werden? Wie kann ein ehemaliger Augenzeuge der Haftpsychiatrie Stralsund zur Aufklärung dieser Fragen beitragen? Oder will der Auftraggeber der Forschungsarbeiten das Hintergrundwissen von Augenzeugen abschöpfen und für eigene Ziele nutzen? Wollen westdeutsche Ärzte sich profilieren und mit dem Leid der DDR-Opfer sich zum Professor befördern? Von 1981-1982 sowie 1984 war ich in der Haftpsychiatrie Stralsund mit der politisch motivierten Falschdiagnose: paranoid schizophren, von zwei Stasi-Ärzten am 14.10.1981 ausgestellt, illegal interniert(DDR-Einweisungsgesetz von 1968) worden. Prof. Dr. med C. Spitzer( Spezialist Opferschäden DDR-Häftlinge), heute Asklepius Fachklinik Tiefenbrunn (Chefarzt) Tel:05515005210, mein behandelnder Arzt von 2004-2008 und Leiter der Studie: Verfolgt, zersetzt, nichtstrafrechtlicher Repressionen in der DDR, an der ich auf Einladung des Landesbeauftragten für Stasi-Unterlagen Mecklenburg-Vorpommern Jörn Mothes, teilnahm. Zur Studie habe ich über alle mir gestellten Fragen zur Haftpsychiatrie wahrheitsgetreu und ausführlich informiert. In der Haftpsychiatrie wurde ich gefoltert und absichtlich falsch "behandelt".Prof. Dr. Spitzer wurde mir von Jörn Mothes vermittelt. Es war für mich unvorstellbar dass ein Artzt aus Westdeutschland mein grenzenloses Vertrauen zu ihm missbrauchen würde. Nach Ende der Studie setzte Spitzer mein Psychopräparat so ab, dass ich einen Totalausfall des Gehirns erlitt und in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen wurde. Dadurch war ich erneut für drei Jahre "ausgeschaltet". Die Eingangsdiagnosen(Hauptbeweise) der Stasi-Ärzte vom 14.10.1981 wurden von Spitzer aus den Original-Krankenunterlagen entfernt. Zuviel hatte ich über ehemalige DDR-Ärzte und Stasi-Offiziere die heute in Deutschland verbeamtet sind erzählt. Spitzer hätte viel für die Aufklärung des Psychiatriemissbrauch der DDR-Diktatur zu politischen Zwecken leisten können. Auch er hat den Weg des geringsten Wiederstandes gewählt und seine Beförderung zum Professor und Chefarzt vorgezogen. Heute gibt er sich weiterhin als Aufklärer für traumatisierte Stasi-Opfer: www.asklepios.com/tiefenbrunn-Unsichtbare-Wunden. Beim Referent K-H Blomberg ist die DDR im allgemeinen der "Täter". Keine Namen, keine Verbrechen, keine vernichteten Akten, keine Strafanzeigen. Scheinbar ein Vorzeigeopfer. Was mir als ehemaligem Proband der Forschungsarbeit bleibt ist grenzenlose Enttäuschung über einen Arzt, eine von ihm diagnostierte "Bipolare Störung". Enttäuschung über "staatliche Aufarbeitung" .

 

1 Kommentar:

  1. das ist alles so grausam

    ich habe 18 jahre stasi-knast im eignen elternhaus erlebt

    bin ein stasi-kind

    meine geschichte ist auf meiner page zu lesen

    http://poesie001.beepworld.de

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